Der ZukunftsLernraum: die Einführungsveranstaltung

Letzten Montag fand an der Evangelischen Schule Berlin Zentrum die Einführungsveranstaltung zu unserem generationsübergreifenden ZukunftsLernraum statt.

14 Schüler, 6 future@ucation Teammitglieder und 5 Gäste (Lehrer, Eltern, Universitätsmitarbeiter, Open Space Begleiter) haben sich mit den ersten Design- und Wahrnehmungsübungen dem Thema angenähert: “So macht Lernen Spass! Mein perfekter Lern- und Arbeitsraum.”

Zum Warmwerden gab es gleich die erste Design Thinking Übung, die wir beim Smithonian Museum in Washington entdeckt haben: Ready, Set, Design! Mit der Aufgabe: Baut ein Möbelstück für den perfekten Lernraum.

In nur 15 Minuten sind ein Luftkissensofa, eine Pommesbank oder ein schwebender Bildschirm entstanden (s. Fotos in der Diashow unten).

In 4 Teams wurde dann die Schule (die Mehrzweckhalle der Schule war diese Woche unser Lernraum) neu entdeckt. Blick und Bewußtsein wurden geschärft und die Funktionen einer Klebebandrolle, von Stühlen, einer Bierbank und eines Rauchabzugnotknopfes erkundet.

Danach wurde diesen Gegenständen eine neue Funktion zugewiesen: die Klebebandrolle wurde zum Spielball, die Stühle zum Versteck, die Bierbank zur Seitenbande eines Spielfeldes und der Rauchabzugnotknopf wurde zur Unterwasserkamera.

Für die Schüler war nach der ersten Stunden noch nicht so ganz klar, was sie im Lernraum lernen wollen bzw. was sie in dieser Stunde gelernt haben. Die Design-Übungen haben vielen Teilnehmenden Spaß gemacht und einige habe sich auch die Frage gestellt, ob wir den ZukuntsLernraum wirklich an der Schule verwirklichen werden?

Die Gäste waren vor allem gekommen, weil sie selbst an alternativen Lernformen interessiert sind. Ein Erwachsener hat sich gefragt, wer da eigentlich Regie geführt hat. Für mich ein Zeichen, dass die klassische Lehrerrolle im ZukunftsLernraum letzten Montag nicht zu finden war.

Ich persönlich fand die schnellen kreativen Designvorschläge der Teilnehmer sehr gelungen. Die Energie im Raum war engagiert, ungezwungen und sehr lebhaft. Und es gab den Raum, sich kurz mal für eine Lernpause ans Klavier zu setzen oder mit einem Luftballonball zu kicken.

Im future@ucation Team bleiben diese Fragestellung als unser persönliches Lernfeld: wieviel Struktur und Freiheit braucht es in diesem Lernraum? Wie gut finden wir uns im Chaos (das Abwechseln der Module, unterschiedliche Bedürfnisse der Schüler und Gäste, Arbeit in der großen Gruppe, wo nicht immer alle an gleichen Dingen arbeiten) und mit der Offenheit, was Ergebnis des Lernraumes ist, zurecht? Ohne dabei selbst in alte Muster und Strukturen zurück zu fallen?

Diese Diashow benötigt JavaScript.

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