ZukunftsLernraum: Und jetzt seid ihr dran!

Im ZukunftsLernraum  am 5. März haben wir die Schüler gefragt, an welchen Themen sie nun in den kommenden Wochen arbeiten wollen.

Gleichzeitig haben wir beschlossen, dass die Schüler in den nächsten Stunden jeweils selbst 1 Zeitstunde mit ihrem Thema für die Mitschüler und Gäste gestalten.

Es sind 4 Themengruppen entstanden:

  • Erstellung einer Nachhilfe-Plattform im Internet
  • Filme gucken
  • Das Essen an der Schule verbessern
  • Zeichnen lernen

Für die Zusammenarbeit in diesen durch die Schüler gestalteten Einheiten haben wir folgende Regeln aufgestellt.

Dieser Prozess wurde bereits von einem Schüler moderiert. Hier war es spannend zu sehen, wie die Schüler sich selbst organisiert haben. Nachdem zunächst 2 Schüler gebeten wurden die Moderation zu übernehmen, sich aber nicht sicher genug fühlten, wurde es erst einmal unruhig in der Gruppe. Ein dritter Schüler trat in die Mitte und fing an zu moderieren und die Abstimmtung zu organisieren.

In der heutigen Stunde haben wir 12 LehrerInnen von einer Schule in Aachen zu Gast und wir werden sie heute Fragen, was sie von diesen Regeln halten. Darüber hinaus werden wir diskutieren, welche Konsequenzen es haben wird, wenn die Regeln nicht eingehalten werden.

Veröffentlicht unter Der ZukunftsLernraum | 1 Kommentar

ZukunftsLernraum: Der Versuch eines Pro Action Cafés

In der vierten Stunde im ZukunftsLernraum hatten wir ursprünglich geplant ein Pro Action Café durchzuführen. Die Methode wurde von Mitgliedern des Art of Hosting Netzwerkes und Mitarbeitern der Europäischen Kommission in Brüssel entwickelt und ist eine Mischung der Methoden Open Space, World Café und kollegialer Beratung.

 

 

 

 

 

Da wir jedoch nach 2 Bewegungsspielen und einer Reflexion der letzten Stunde nicht genug Zeit hatten, haben wir die Fragen geändert und die Tischwechsel von 3 Runden auf 2 Runden verkürzt (auch die Idee eines früheren Brainstormings, das Konzept Life in your Living Room in Life in your Learning Room umzuwandeln, konnte zu diesem Zeitpunkt noch nicht umgesetzt werden):

  • Thema des Aktions Cafés: Zu welcher, der in der letzten Stunde erarbeiteten Ideen möchte ich heute konkrete Aktionsschritte planen? An welchem Projekt arbeite ich gerade – was ist dort eine Frage/Herausforderung?
  • Frage Runde 1: Was ist Ziel/Sinn und Zweck dieser Idee/Frage/Herausforderung?
  • Frage Runde 2: Was sind Massnahmen zur Umsetzung dieser Idee? Was sind nächste Schritte zum Umgang mit meiner Frage/Herausforderung?

Hinzu kam, dass die Schüler nach der Bewegung so aufgekrazt waren, dass sie nicht wirklich konzentriert bei der Sache waren. Wir waren von unserer Seite zeitlich so unter Druck (insgesamt ist unsere Werkstattzeit nur 90 Minuten), dass wir das Café und die abschliessende Reflexion nicht klar eingeführt haben.

Trotzdem sind 4 Arbeitstische entstanden, an denen Ziele und Massnahmen definiert wurden:

1. Eine Webplattform erstellen für Nachhilfe
2. Mit Löwenzahn (dem Schulcaterer) ins Gespräch kommen
3. Eine Nähwerkstatt an der Schule durchführen
4. Ein Flashmob für besseres Schulessen organisieren

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Veröffentlicht unter Der ZukunftsLernraum, Innovative Methoden an Schulen, Kreativität, Lernräume | Kommentar hinterlassen

Academy for Visionautics: Speed Workshop Business Model Generator

In February, I have been invited by the Academy for Visionautics to the Market of Realization at their Winter Academy. We have met each other as members of the former Hub Berlin.

I had been asked to spend the day with the participants in small expert groups – me working on the topic of Business Model Generation.

In the morning, the Visionautics team had created market stalls for us visiting experts and we each hosted a stall for the participants to ask their questions in order to start implementing their visions.

Questions that I collected at my stall:

  • How does a business model for a platform organization look like? I am currently writing some cases studies around the question: How do social change networks organize and finance themselves? And also The Hub has developed an interesting global business model (called the volcano model) based on the constellation model.
  • What’s the business model for a network of freelancers? I referred to the case of boscop, the Open Space cooperative in Berlin – a business as a network of practitioners working with Open Space.
  • We also talked about the Chaordic Stepping Stones from the Art of Hosting and how to use them for building a business model.
  • And somebody asked about the business model for a traveling global nomad – and I had to think about my friend Mary Alice from the Art of Hosting network who is working as a global nomadic storyteller.

In the afternoon, we took the most burning question What are new business models for education? into a speed workshop of one hour and practiced some of the tools from the Business Model Generator. By taking a case (an Intergenerational Social Innovators Summer Week) from the participant we explored the toolbox with:

  • The Empathy Map
  • The Business Model Canvas
  • Storytelling – telling the story of a potential participant at the summer week
  • Pitching – pitching the story in 2min to the group/investors/potential participants

The next Academy for social innovators, entrepreneurs, and trainers & coaches will be in April (click here for information and registration) and I can highly recommend to take part since:

“The only holistic project development workshop I’ve ever joined. Different!”
Elena Leurini, Italy, Vision Creation and Implementation Lab, Winter  2011

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Veröffentlicht unter Design Thinking, English, Kreativität, Lernräume, Netzwerke, Veranstaltungstermine | 2 Kommentare

Learning collaboration in open spaces

Here are insights from the team of educational innovators at one of the most transformational schools Béa from playDUcation has visited on her learning journey in 2011: The Sydney Centre for Innovation in Learning at the Northern Beaches Christian School. Béa spent time there during her education expedition in March 2011, and again for testing playDUcation products in December. She is not a professional movie maker. She just took visual notes with her camera, and managed to put them together.

Veröffentlicht unter English, Innovative Methoden an Schulen, Inspiration, Lernräume, Netzwerke | Kommentar hinterlassen

ZukunftsLernraum: Tischlein deck dich

In der letzten Stunde des generationsübergreifenden ZukunftsLernraumes an der ESBZ deckten wir bei einer gemeinsamen Zielfindung mit den Schülern für das Halbjahr auf, dass am meisten das Mittagsessen an Schule stört. Daraufhin nahmen wir uns der Problematik an und überlegten uns, wie wir das Thema Essen am besten mit unserer ursprünglich geplanten Zielsetzung, einen ZukunftsLernraum zu gestalten, verbinden könnten.

Da die Wahrnehmung von gutem Essen nicht nur vom eigentlichen Verzehr von Lebensmitteln abhängt, sondern auch von vielen anderen Eindrücken und der Atmosphäre drum herum, fanden wir hier unseren Anknüpfungspunkt.

Somit stellten wir den Schülern und uns in der 3. Stunde als Oberthema die Frage: “Was beeinflusst alles den Genuss von Essen und wie können wir das Mittagessen verbessern?”

Dafür kreierten wir für sie ein anderes Setting im Forum: wo sonst nichts oder nur Stühle in der Aula stehen, haben wir sie diesmal mit 4 verschiedenartig eingedeckten Tischen wie in einem Café empfangen. Jeder dieser Tische stand unter einem anderen Motto und vermittelte jeweils eine andere Atmosphäre bei denjenigen, die am Tisch Platz nahmen. Die Schüler verteilten sich auf die Plätze, wussten jedoch noch nicht, ob und was es zu essen geben wird.

Neugierig warteten sie und waren ganz gespannt, was wir ihnen auftischen würden. Wir reichten ihnen Schwarzbrotschnittchen mit Käse und Tomaten und Obst bis hin zu Keksen und Salzstangen. Als die Schüler bemerkten, dass es auf jedem Tisch nur etwas Bestimmtes gab, begann ein Run auf die anderen Tische und die Mahlzeiten wurden untereinander ausgetauscht. Das interessante daran war, dass ihnen offenbar sowohl Abwechslung und eine Auswahl wichtig war.

Nachdem wir ihnen noch einen Film zum Thema Brainfood zeigten, wie sich Essen auf ihre Gedächtnisleistung und ihr Wohlbefinden auswirken kann, näherten wir uns unserem Anliegen „Essen im Raum“ zu betrachten. Somit begannen wir gemeinsam das Thema Schulessen näher zu betrachten und zu erarbeiten.

Einerseits wurde über die Art der Lebensmittel (Brainfood) gesprochen, anderseits stellten wir auch Fragen wie: Was macht Essen sonst noch aus? Und wie nehmen sie den aktuellen Raum war? – wir teilten unsere Erfahrungen und Eindrücke miteinander. „In der Mensa ist es zu dunkel“ und „ein Tischtuch verändert schon die Atmosphäre“ hieß es von den Schülern. Zum Essen selber fiel ihnen kaum noch etwas anderes ein, als „es ist schrecklich und immer verkocht“. Dem wollten wir gemeinsam weiter nach gehen.

Das Bewusstsein der Schüler war bereits nach unserer Gesprächsrunde im Café Stil da, dass Essen und dessen Genuss mit mehr als nur der Lebensmittelauswahl und der Zubereitung zu tun haben.

Daher machten wir im zweiten Teil der Stunde einen Fast Forward, einen Ideen-Schnelldurchlauf, um gemeinsam der Frage nach zu gehen: “Wie können wir das Mittagessen verbessern?” Zuerst näherten wir uns dem Thema durch gegenseitige Interviews. In 2er Gruppen haben wir uns über das Essen in der Schule, unser Lieblingsessen und andere Orte, an denen man gut und gerne isst, unterhalten. Dabei kam heraus, dass ein Großteil des Essens in der Schule wieder zurück geht und weggeschmissen wird und dass viele Schüler lieber gar nichts essen, als etwas in der Mensa. Die Hälfte der Kinder berichtete, dass sie immer am gleichen Platz in der Mensa essen, alle Übrigen sitzen immer woanders. Und obwohl sie erst die Mensa gar nicht so gut fanden, haben sie die Mensa doch als perfekten Ort zum Mittagessen genannt.

Kontroverse und interessante Informationen mit denen die Kinder sich nun in die nächste Phase begaben, dem Brainstorming und Ideen finden. Drei Gruppen à 3 Schüler plus erwachsene Teilnehmer nahmen sich der Frage an und wurden unterstützt durch je einen Coach. Ihre Ergebnisse für die Verbesserung des Mittagsessens präsentierten sie zum Abschluss der Stunde. Ein Junge zog sich die Hüfte schwingend das Hemd aus, schwang es über seinem Kopf und versüßte das Essen seines Kollegen durch einen Striptease. Andere zeigten, wie sie lieber an einem Buffet selbst auswählen würden, was sie essen wollen und die dritte Gruppe plante einen Aufstand. Sie wollten den Anbieter zur Rede stellen und haben auf der Bühne die Situation mit einem Rollenspiel nach gestellt.

Wir hatten alle viel Spaß bei der Vorstellung der Ideen der jeweiligen Gruppen. Die Schüler fanden es toll, dass wir für sie ein anderes Setting aufgebaut hatten. Daher kam am Ende der Stunde bei unserer internen Feedbackrunde die Überlegung, ob man eine Veränderung der Raumsituation nicht öfters initiieren sollte, auch um zu inspirieren. Zudem wäre eine Erkundung anderer Mensen spannend. Denn meist wird in jeder Mensa über das Essen gelästert. Wir kennen keine, über die alle schwärmen. Ihr vielleicht? Es scheint auf jeden Fall irgendwie ein verbreitetes Phänomen zu sein, dass Essen in einer Mensa nicht gerade appetitlich ist.

Viele Eindrücke, auch aufgedeckte Kontroversen und Ideen sind hervorgekommen, mit denen wir uns gemeinsam mit den Schülern in der nächsten Stunde am 27.02.2012 weiter beschäftigen werden. Es bleibt weiterhin spannend, wenn wir die Themen Essen und Raum miteinander verknüpfen und somit das Interessensfeld der Schüler mitberücksichtigt wird.

Veröffentlicht unter Der ZukunftsLernraum, Ereignisse, Inspiration, Kreativität, Lernräume | 1 Kommentar

ZukunftsLernraum: Raus aus der Komfortzone, rein ins lebenslange Lernen

In der 2. Stunde im offenen generationsübergreifenden ZukunftsLernraum haben wir uns vor allem mit der Frage beschäftigt

Was wollen wir in dieser Werkstatt gemeinsam erreichen?

Zunächst wurde in Anlehnung an eine Übung von Neil Crofts (My Life Purpose) ein persönliches Ziel für diese Werkstatt definiert. Zum Einsatz kam dabei auch ein Element der Wir-Werkstatt  (Methodenreihe Deutsches Kinerhilfswerk, Heft 2, Seite 4): in Partner-Interviews erkundeten die Teilnehmer ihre Talente.

In der Zusammen-führung der persönlichen Ziele in Kleingruppen wurden dann Gemeinsamkeiten und gemeinsame Ziele für die Werkstatt erarbeitet. Als Thema bildetete sich in allen Kleingruppen die Verbesserung des Schulessens heraus. Mit diesem Thema werden wir an den nächsten Montagen weiter arbeiten. Die Herausforderung für uns als Team ist jetzt noch, wie lassen sich Schulessen und der perfekte Lernraum miteinander verknüpfen?

Ein interessantes Gespräch hatte ich mit einem Gast (ein Pädagogikstudent aus Chemnitz, der sich mit Lernarchitektur beschäftigt) nach der Werkstatt. Zu Beginn der Stunde hatte ich meine Kollegin gefragt, wo denn heute im Forum der Schule ‚vorne‘ (von wo wir moderieren wollten) sei. Die Stühle standen dort bereits in Reihe für eine Veranstaltung am Abend und ein Schüler meinte sofort: „Na da, wo die Bühne ist.“ Da wir jedoch Flipchartpapier aufhängen wollten, wählten wir einen Schrank an der Seite als ‚vorne‘, wo wir das Papier festkleben konnten. Im Gespräch mit dem Studenten entwickelte sich dann nach der Werkstatt ein Gespräch über die Gestaltung von Lernräumen und ich berichtete aus meiner Erfahrung bei der Arbeit mit unterschiedlichen Zonen im Raum (Zonen zum Arbeiten, zum Unterhalten, zum Abhängen, zur Inspiration, zum Lernen) im Hub Berlin. Auch der Architekt des Forums der Schule hat sich auf die Gestaltung von Lernräumen spezialisiert: Architekt Peter Hübner über bessere Bildungsorte 

Bei uns im Team kam dieses Mal leichte Unsicherheit auf, in wieweit wir das Thema Schulessen mit unseren geplanten Modulen aufgreifen können. Auch kam es die Tage danach zu Irritation und Frustration über die fehlende Klarheit, ob unser Angebot bei den Schülern Sinn macht. Der Fokus der ersten beiden Stunden lag zudem hauptsächlich auf den Lernbedürfnissen der Schüler – wie bleiben wir jedoch ein offener und generationsübergreifender Lernraum, in dem unsere und auch die Bedürfnisse der Gäste gleichbereichtigt nebeneinander stehen?

Einen Tag später stellt sich darüber hinaus für uns selbst die Frage, was sind unsere Lernziele und wie kommen wir aus der eigenen Komfortzone in unsere persönlichen Lernzonen (das Lernzonenmodell), ohne uns dabei in der eigenen Frustration außerhalb der Komfortzone und in der Verwirrung dieses offenen Prozesses zu verlieren?

Lernziele für uns könnten da z.B. die Schlüsselqualifikationen aus dem Orientierungsrahmen ‚Bildung für eine nachhaltige Entwicklung‘ (s. Seite 6 Dr. Helga Breuninger und Dr. Margret Ruep: Der Mensch im Mittelpunkt des Bildungsmanagements) sein.

Veröffentlicht unter Bildung für nachhaltige Entwicklung, Der ZukunftsLernraum, Innovative Methoden an Schulen, Lernräume | Kommentar hinterlassen

Der FutureFunKurs im ZukunftsLernraum

Von Februar bis Juni 2012 bieten wir immer am Montag Nachmittag einen ZukunftsLernraum an der Evangelischen Schule Berlin Zentrum an.

Einmal im Monat gestalten wir selbst den perfekten Lernraum. Bei diesen Terminen ist es unser Ziel gemeinsam mit den Schülern und Gästen das Lernumfeld neu zu denken und zu gestalten. Verschiedene Kreativitätsmethoden, wie beispielsweise Design Thinking werden den Gestaltungsprozess begleiten und bei jedem Treffen zu einer für sich stehenden Lösung verhelfen.


Bei jedem Treffen werden wir uns dieser Fragestellung von einem anderen Blickwinkel näheren. Steht einmal der Ort an sich im Mittelpunkt, werden wir uns beim nächsten Mal über Körperhalten, wie zum Beispiel dem Sitzen Gedanken machen und die eigenen Wünschen und Ideen darstellen und dann auch versuchen umzusetzen. Handwerkliche und gestalterische Techniken werden vorgestellt und gemeinsam ausprobiert, so dass die Ideen und Entwürfe umgesetzt und getestet werden können.

Ziel ist es den Phantasien rund um einen Lernraum der Zukunft freien Lauf zu lassen. Alle Teilnehmer, ob Eltern, Gäste, Pensionierte oder Materialexperten erzeugen gemeinsam mit den Kindern Visionen und lernen diese zu benennen, auszugestalten und umzusetzen.

Der FutureFunKurs wird an folgenden Terminen stattfinden:

13. Februar, 5. März, 26. März, 7. Mai, 4. Juni

Teilnehmer:

Sie, Schüler der Evangelischen Schule Berlin Zentrum und geladene Gäste, wie Freunde, Eltern, Großeltern,

Lehrer, Nachbarn, Partner von Ihnen und der Schule, Freiwillige aus Vereinen und anderen Initiativen – sehr gerne können auch Sie Leute dazu einladen!

Ablaufplan:

10 Min. Kurze Einführung der Aufgabe des Nachmittages

10 Min. Ablauf und Techniken/ Methoden werden beschrieben und dann in der Durchführung betreut

20 Min. Recherche zur Fragestellung/ Aufgabe

20 Min. Ideenentwicklung

20 Min. Umsetzung

10 Min. Abschlussvorstellung

Veranstaltungsort:

im FORUM der Evangelischen Schule Berlin Zentrum

Wallstraße 32, 10179 Berlin-Mitte

U2 Märkisches Museum, U8 Heinrich-Heine-Straße,

U8/S-Bahn Jannowitzbrücke

Kontakt:

Elisabeth Kamm, info@future-education.de,

Mitgestalterin der Berliner Initiative future@ucation

Veröffentlicht unter Der ZukunftsLernraum, Innovative Methoden an Schulen, Inspiration, Kreativität, Lernräume | Kommentar hinterlassen

Der ZukunftsLernraum: die Einführungsveranstaltung

Letzten Montag fand an der Evangelischen Schule Berlin Zentrum die Einführungsveranstaltung zu unserem generationsübergreifenden ZukunftsLernraum statt.

14 Schüler, 6 future@ucation Teammitglieder und 5 Gäste (Lehrer, Eltern, Universitätsmitarbeiter, Open Space Begleiter) haben sich mit den ersten Design- und Wahrnehmungsübungen dem Thema angenähert: „So macht Lernen Spass! Mein perfekter Lern- und Arbeitsraum.“

Zum Warmwerden gab es gleich die erste Design Thinking Übung, die wir beim Smithonian Museum in Washington entdeckt haben: Ready, Set, Design! Mit der Aufgabe: Baut ein Möbelstück für den perfekten Lernraum.

In nur 15 Minuten sind ein Luftkissensofa, eine Pommesbank oder ein schwebender Bildschirm entstanden (s. Fotos in der Diashow unten).

In 4 Teams wurde dann die Schule (die Mehrzweckhalle der Schule war diese Woche unser Lernraum) neu entdeckt. Blick und Bewußtsein wurden geschärft und die Funktionen einer Klebebandrolle, von Stühlen, einer Bierbank und eines Rauchabzugnotknopfes erkundet.

Danach wurde diesen Gegenständen eine neue Funktion zugewiesen: die Klebebandrolle wurde zum Spielball, die Stühle zum Versteck, die Bierbank zur Seitenbande eines Spielfeldes und der Rauchabzugnotknopf wurde zur Unterwasserkamera.

Für die Schüler war nach der ersten Stunden noch nicht so ganz klar, was sie im Lernraum lernen wollen bzw. was sie in dieser Stunde gelernt haben. Die Design-Übungen haben vielen Teilnehmenden Spaß gemacht und einige habe sich auch die Frage gestellt, ob wir den ZukuntsLernraum wirklich an der Schule verwirklichen werden?

Die Gäste waren vor allem gekommen, weil sie selbst an alternativen Lernformen interessiert sind. Ein Erwachsener hat sich gefragt, wer da eigentlich Regie geführt hat. Für mich ein Zeichen, dass die klassische Lehrerrolle im ZukunftsLernraum letzten Montag nicht zu finden war.

Ich persönlich fand die schnellen kreativen Designvorschläge der Teilnehmer sehr gelungen. Die Energie im Raum war engagiert, ungezwungen und sehr lebhaft. Und es gab den Raum, sich kurz mal für eine Lernpause ans Klavier zu setzen oder mit einem Luftballonball zu kicken.

Im future@ucation Team bleiben diese Fragestellung als unser persönliches Lernfeld: wieviel Struktur und Freiheit braucht es in diesem Lernraum? Wie gut finden wir uns im Chaos (das Abwechseln der Module, unterschiedliche Bedürfnisse der Schüler und Gäste, Arbeit in der großen Gruppe, wo nicht immer alle an gleichen Dingen arbeiten) und mit der Offenheit, was Ergebnis des Lernraumes ist, zurecht? Ohne dabei selbst in alte Muster und Strukturen zurück zu fallen?

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Veröffentlicht unter Der ZukunftsLernraum, Design Thinking, Innovative Methoden an Schulen, Kreativität, Lernräume | Kommentar hinterlassen

Die Projektwerkstatt im ZukunftsLernraum 2012

Von Februar bis Juni 2012 existiert für Berliner Initiativen und Projekte der Nachhaltigkeitsszene die Möglichkeit im Rahmen der Projektwerkstatt an der Evangelischen Schule Berlin Zentrum Schüler und weitere Gäste für Ihre Vorhaben zu sensibilisieren und in Ihre Pläne und Ideen einzubeziehen.

Gemeinsam mit Ihnen wollen wir den Teilnehmern durch Erzählungen über Ihr Projekt und Ihre Person Zukunftsthemen vorstellen und Chancen und Perspektiven offen legen.

Die Geschichte Ihres Werdegangs wird hierbei den Schülern und Erwachsenen Alternativen und Berufswege aufzeigen, von denen sie sich inspirieren lassen können und zudem spiegelt Ihr mitgebrachtes, Projekt gesellschaftliche und zukünftige Entwicklungen und Themen wider.

Nach einer kurzen Darstellung Ihres spannendes Konzeptes und Ihres Berufsweges können Sie ein aktuelles Problem oder eine Arbeitsaufgabe vom vorgestellten Projekt für die Partizipierenden mitbringen, bei der alle gemeinsam mit Ihnen nach möglichen Lösungen suchen werden.

Denn wie Albert Einstein einst schon feststellte: „Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.“ Daher bekommen Sie die Möglichkeit innerhalb der Projektwerkstatt das Potenzial und die Kreativität der Jugendlichen und weiterer Gäste zu nutzen.

Somit entsteht ein positiver Effekt für beide Seiten – Anwesenden lernen etwas Neues kennen und Ihnen helfen wir beim Lösen einer Aufgabe mit einem Blick von außen.

Termine:
20. Februar, 12. März, 16. April, 14. Mai, 11. Juni

Teilnehmer:
Sie, Schüler der Evangelischen Schule Berlin Zentrum und geladene Gäste, wie Freunde, Eltern, Großeltern, Lehrer, Nachbarn, Partner von Ihnen und der Schule, Freiwillige aus Vereinen und anderen Initiativen – sehr gerne können auch Sie Leute dazu einladen!

Ablaufplan:
15-25 Min. Vorstellung Ihres Projektes und pers. Berufsweges
15-20 Min. Fragen und Antworten der Anwesenden
45-60 Min. Vorstellen Ihrer mitgebrachten Aufgabe und Generieren von Ideen

Veranstaltungsort:
im FORUM der Evangelischen Schule Berlin Zentrum
Wallstraße 32, 10179 Berlin-Mitte
U2 Märkisches Museum, U8 Heinrich-Heine-Straße,
U8/S-Bahn Jannowitzbrücke

Kontakt:
Anja Wölbling, info@future-education.de

Veröffentlicht unter Bildung für nachhaltige Entwicklung, Der ZukunftsLernraum, Gesellschaftliches Lernen, Innovative Methoden an Schulen, Lernräume, Netzwerke, Veranstaltungstermine | 1 Kommentar

Schüler entwerfen eigene Möbellinie

Tolles Projekt mit Design Thinking an THE SCHOOL @ Columbia University. In Kooperation mit einem Möbelunternehmen und einer Design Agentur haben Schüler eine Linie von Tischen, Stühlen und Schliessfächern für die Schule entwickelt, und die Ergebnisse auf einer Möbelmesse vorgestellt. Sie haben sogar einen Design Award gewonnen – das nenne ich doch partizipatives und motivierendes Lernen!

Vor allem der Briefschlitz im Spint für das allbekannte Zettelchen-Schreiben hat mich faszniert.

Das ganze Projekt findet ihr bei toolsATschools

Veröffentlicht unter Design Thinking, English, Innovative Methoden an Schulen, Inspiration, Kreativität, Lernräume, Schülerstimmen | Verschlagwortet mit , | Kommentar hinterlassen